Geschichte

Februar 2011
Kremena, Tobias und Sebastian beschliessen, vegane Gastronomie zu machen. „Habakuk“ soll das Projekt heissen.

März 2011
Tobias stellt unsere Homepage www.projekthabakuk.ch online.

April 2011
Wir stellen unser Projekt interessierten Freundinnen und Freunden, Sympathisantinnen und Sympathisanten vor und erhalten viele hilfreiche Rückmeldungen.

Juni 2011
Sebastian besteht die ersten zwei von sechs Modulprüfungen der G1-Ausbildung von Gastrosuisse (sog. „Wirtepatent“)

September bis Dezember 2011
Kremena betreibt jeden Samstagvormittag einen veganen Stand am Lausanner Markt, Rue du Pont. Im Angebot gibt es jede Woche wechselnde Kuchen, Torten, Muffins und anderes mehr. Alles kommt frisch aus dem Ofen und wenn immer möglich werden biologische Produkte aus der Region oder Produkte aus fairem Handel verwendet. Zudem gibt es jedes Mal eine Option ohne Gluten.

Habakuk Marktstand in Lausanne

April 2012
Am 1. des Monats gründen wir den Verein „Projekt Habakuk“. Auszug aus den Vereinsstatuten:

Für den Verein steht der Eigenwert von Menschen und Tieren an erster Stelle. Er betrachtet jeden Umgang mit Menschen und Tieren, der ihre grundlegendsten Bedürfnisse als empfindungsfähige Wesen in grober Weise missachtet, als unzulässige Verletzung ihrer Würde […]

Der Verein weiss zudem um die negativen Folgen der Nutztierindustrie für das Klima, die Umwelt, den Welthunger und die globale Gerechtigkeit. Er weiss aber auch, dass die Nutztierindustrie existentielle menschliche Bedürfnisse befriedigt. Der Verein fördert deshalb Unternehmungen, die mithelfen, diese Bedürfnisse ohne Tiernutzung und ohne tierische Produkte zu befriedigen. Er beteiligt sich so an der Schaffung von Alternativen, die eine glücklicheres, sichereres und würdevolleres Leben für alle ermöglichen.

Ende Monat besteht Sebastian zwei weitere Prüfungen der G1-Ausbildung von Gastrosuisse.

Juni 2012
An der ersten Habakuk Restaurant Simulation bewirten wir an einem Samstag Abend im Wohn- und im Esszimmer von Sebus WG 39 Gäste aus unserem Bekanntenkreis. Wir bieten je zwei Vorspeisen, zwei Hauptgänge und zwei Desserts an. Die Bekochten geniessen es und freuen sich bereits auf das nächste Mal…

Habakuk@Choisy v0.1

Später im selben Monat besteht Sebu die zwei letzten Prüfungen der G1-Ausbildung von Gastrosuisse und erwirbt somit den „staatlich anerkannten bernischen Fähigkeitsausweis für Gastwirtinnen und Gastwirte“ sowie das Zertifikat Gastrosuisse.

Kurz: Projekt Habakuk hat jetzt ein Wirtepatent!

Und das zweite ist bereits in Arbeit: In diesem Juni hat auch Töbu seine erste G1-Prüfung abgelegt und bestanden.

Juli 2012
An der zweiten Habakuk Restaurant Simulation in Sebus WG beehren uns 37 Gäste mit ihrer Anwesenheit. Wir verwöhnen sie mit grünem Gazpacho, japanischen Crêpes, Kräutersalat, Creole-Tempeh, hausgemachtem Seitan, Pudding und einem Schoggidessert. Und mit live Klaviermusik, gespielt von Christian Jakob. Ein schöner Abend!

September 2012
Am 18. September findet der Testlauf für die Reihe „Habakuk im Breitschträff“ statt: Jeweils Dienstag abends bewirten wir von nun an unsere Gästinnen und Gäste im Herzen von Berns Breitenrainquartier.

Der offizielle Start von „Habakuk im Breitschträff“ am 25. September steht kulinarisch ganz im Zeichen von Kremenas Heimat Bulgarien: Schopska Salat, Rakia, Gyuvetch, gefüllte Pepperoni und Rosenwasser-Baklava. Riesige Portionen Rosenwasser-Baklava. Bei uns zuhause gab es am nächsten Tag Baklava zum Zmorge, zum Zmittag, zum Znacht. — Mengen abschätzen will gelernt sein.

November 2012
Am 13. des Monats, das kulinarische Thema des Abends lautet „Italia, Italia, Italia, Italia!“, kehrt Felicie Notter bei uns ein. Am Tag darauf ruft sie uns an und will wissen, wie man Kremenas Nachnamen schreibt und wie viel unsere Desserts im Schnitt etwa kosten. Bald darauf erscheint in der Zeitung „Der Bund“ eine Gastrokritik, die uns sehr freut.

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Nach 13 wöchtentlichen Ausgaben im Jahr 2012 beschliessen wir, „Habakuk im Breitschträff“ bis auf weiteres nur noch einmal pro Monat zu machen, damit uns daneben genügend Zeit bleibt für einmalige Anlässe und für Caterings.

März 2013
Wir treffen uns in Basel mit gestandenen Gastroprofis, die ihre Gäste seit mehr oder weniger langer Zeit (auch) vegan verwöhnen. Was bewegte sie dazu, vegane Gerichte anzubieten? Was sind ihre Erfahrungen mit der veganen Küche, mit den Produkten, mit den Lieferanten? Wie reagierte ihre Stammkundschaft auf das vegane Angebot? Adrian Marmy hat das Treffen mit der Kamera begleitet:

Im gleichen Monat besteht Töbu die letzten Prüfungen der G1-Ausbildung von Gastrosuisse. Projekt Habakuk hat somit bereits zwei Wirtepatente.

August 2013
Nach 7 monatlichen Ausgaben von „Habakuk im Breitschträff“, einer Spezialausgabe zusammen mit dem Vertragslandwirtschafts-Verein soliTerre in der Villa Bernau und diversen Caterings sind wir wieder zurück am Ausgangspunkt: in Sebus WG. Hier kochen wir für 60 Gäste einen Dreigänger, denn zwei WG-Gspänli von Sebu feiern im Garten ihr Hochzeitsfest.

Kremena und Töbu sind derweil am Burning Man Festival, weshalb „Habakuk im Breitschträff“ für einmal ausfällt.

September 2013
Nachdem sich die AktivistInnen der GSoA am Abstimmungssonntag ausser über das Habakuk-Catering über nichts so richtig freuen konnten (das Schweizer Stimmvolk stellte sich 73-prozentig und hackedicht hinter die allgemeine Wehrpflicht), sorgen wir am Dienstag darauf im Breitschträff wieder für rundum zufriedene Gesichter.

Unser Breitschträff-Motto heisst ab jetzt und noch bis Ende Jahr „A Tribute to Take Aways“, d.h. unsere Gäste bestellen an der Bar und erhalten Habakuk-Versionen typischer Take Away Gerichte.

Februar 2014
Nach der Winterpause macht Habakuk ab Februar 2014 alles neu: neuer Ort, neuer Wochentag, neue Uhrzeit. Nicht mehr Breitschträff, nicht mehr Dienstag, nicht mehr Abendrestaurant, sondern Heitere Fahne, Sonntag, Brunch. Wir haben jeweils ab 11:00 Uhr offen und können zwischen 70 und 80 Gäste empfangen, fast doppelt so viele wie vorher. Was gleich bleibt, ist die Frequenz. Einmal pro Monat passt uns.

Mai 2014
Am 7. des Monats gibt unsere Chefköchin Kremena einen Kochkurs in Fribourg. Auf dem Programm steht ein Viergänger mit Habakuk-Klassikern und -Neukreationen. Besonders überraschend: die Apéro-Häppchen mit selbstgemachtem veganem Frischkäse.