Deine Klicks sind Millionen wert

Das Gastgewerbe macht im Schnitt 0.5% Gewinn, d.h. wenn du und deine Kolleginnen und Kollegen in einer Beiz 200 Franken liegen lassen, springt dabei für die Besitzerin im Schnitt gerade mal ein Franken raus. Die restlichen 199 Franken gehen in Löhne, Warenkosten, Miete, Strom, Gas usw.

Sagen wir, die Besitzerin hat eine innovative Idee, die dir und deinen Kolleginnen und Kollegen gut gefällt. Der Haken: die Umsetzung ihrer Idee kostet 100’000 Franken. Jetzt, Quizfrage: Wie viel Geld müsstet ihr in der Beiz liegen lassen, damit sie ihre Idee aus dem Gewinn finanzieren kann? „Deine Klicks sind Millionen wert“ weiterlesen

Auf der Suche, Teil 2

Teil 1 endete mit einer Erkenntnis der Wirtin vom Gasthof zum heiligen Bimbam, dort unten in der Münstergruft: dass du in deiner Beiz besser mit legalen Drogen dealst als mit illegalen. Ist einfach das nachhaltigere Geschäftsmodell. Weil so hast du keine Probleme mit den Behörden.

Nur, da kommen jetzt eben die Wirtsleute ins Spiel, die in Branchenpublikationen Leitartikel schreiben. Die sehen das eher so: In letzter Zeit machen die Behörden sogar den gesetzestreuen DrogendealerInnen das Leben schwer, indem sie dauernd die Gesetze ändern. „Auf der Suche, Teil 2“ weiterlesen

Auf der Suche, Teil 1

Wenn du als Wirt auf Lokalsuche bist, oder als Wirtin, dann kommst du mit Wirten ins Gespräch, oder mit Wirtinnen, die dir ihre Beiz verkaufen wollen. Und du liest Branchenpublikationen, in denen Wirtsleute Leitartikel schreiben. Und du denkst dir so deinen Teil zum Gastgewerbe.

Lustig war z.B. dieses Gespräch mit der Wirtin vom „Gasthof zum heiligen Bimbam“, dort in der Gruft unter dem Münster. Die Beiz heisst natürlich nicht so und ist auch nicht unter dem Münster. Und das Geschlecht der Wirtin habe ich aus Persönlichkeitsschutzgründen vielleicht geändert. „Auf der Suche, Teil 1“ weiterlesen

Zuverlässig und belastbar

Lust auf ein bisschen Pauschalisierung? Lust auf ein paar Vorurteile, „untermauert“ mit Anekdoten und willkürlich ausgewählten Textpassagen? Dann los!

Ich weiss noch, als ich in der Rekrutenschule war, das war im Sommer 2001, vor 11 Jahren. Die meisten meiner Kameraden, wie man so schön sagt – also die meisten von denen, mit denen zusammen ich im Ernstfall andere Menschen erschiessen würde – die meisten von diesen jungen Männern also hatten eine Lehre hinter sich und nicht wie ich den Gymer.

Na und, oder?
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